Geografie

Der Hunsrück berührt durch seine geografische Lage Teile der Bundesländer Rheinland Pfalz und Saarland. Den Kern des Höhenzuges bilden die Simmerner Mulde und die Hunsrückhochfläche. Das Mittelgebirge wird im Nordwesten durch die Mosel und im Osten durch den Rhein begrenzt. Als nördlichster Rand des Hunsrück wird das Deutsche Eck in Koblenz bezeichnet. Im Süden an den Hunsrück schließen sich der Lützelsoon, der Soonwald und der Binger Wald an. Auch das Untere Naheland wird der Landschaft im Hunsrück zugerechnet. Die geografische Lage des Hunsrück ist in etwa vergleichbar mit dem Taunus, der Eifel und dem Westerwald. Diese Gebirge zählen ebenfalls zum Rheinischen Schiefergebirge. Die Natur im Hunsrück ist recht unterschiedlich. Sie unterteilt
sich in die bewaldeten Höhen von Idarwald, Hohem Hochwald und Soonwald. Die Täler werden landwirtschaftlich genutzt und sind von Bachläufen, Wiesen und Niederwald gekennzeichnet. Die Landschaft im Hunsrück wird von den Flussläufen von Simmerbach, Guldenbach oder Hahnenbach bestimmt. Als höchste Erhebung im Hunsrück gilt der 816 Meter hohe Erbeskopf, welcher zugleich den höchsten Berg in Rheinland Pfalz darstellt. Weitere Erhebungen sind der 766 Meter hohe Kahlheid im Idarwald und der 708 Meter hohe Rösterkopf im Obsburger Hochwald. Die Landschaft im Hunsrück ist von ausgedehnten Mischwäldern geprägt. Auch mehr als 850 Farn- und Blühpflanzenarten kommen vor. Touristisch erschlossen ist die Natur im Hunsrück durch den Ausoniusweg, welcher dem Verlauf einer Römerstraße folgt.